Eine Veranstaltung in der Kulturreihe „Innersteblau“

Das Königspaar hat an diesem Tag zwei Termine. Nachdem als Erstes die symbolische Eröffnung des Innerste-Radweges unter der Autobahnbrücke der A 39 von König Karl von und zu Innerste mit seiner Frau Gemahlin Elisabeth in einer angemessenen Zeremonie zünftig erfolgt war, radelten die beiden in Begleitung etlicher Untertanen flugs in Richtung Grasdorf. Dort wurden sie schon von den Braufestgästen empfangen, an der Spitze der Ortsbürgermeister und Brauer Hans-Adolf Knopp mit Jagdhornbläser. Der blies das Signal „Bier her…“ . Zur Eröffnung des Rituals der Bieropferung deklamierte Hans-Adolf Knopp die Legende vom „Schwarzen Huhn“ wie sie bei Wilhelm Raabe zu finden ist. Mit „ein Maß vermag die Innerste zu besänftigen ..“ übergab er dem König ein Maß Bier mit der Bitte, es den Fluten zu übergeben und mit …ein weiteres gereicht uns zum Wohle…“ übergab er dem König, dessen Gemahlin Elisabeth, sowie dem Jagdhornbläser ein Glas, um mit ihnen auf das Gelingen und die Annahme des Opfers anzustoßen. Nach vollzogenem Ritual machte sich die ganze Gesellschaft auf den Weg zurück zum Hof von Familie Richers, wo auch dieses Mal wieder das Braufest abgehalten wurde. Die anderen Brauer Horst-Günther Bode, Heinz Husemann, Dietmar Keller und Götz Vahl waren mit dem Brauvorgang, den Zuschauern und ihren vielen Fragen beschäftigt. Dort wurde dem Königspaar in der Mitte ein repräsentativer Thronplatz angeboten. Das Publikum huldigte fröhlich dem Königspaar, wie es das Zeremoniell verlangte. Dann kredenzte man dem gesamten Hofstaat das „Schwarze Huhn“, dass mit sichtlichem Vergnügen verkostetet wurde. Dazu gab es Schmaus vom Grill, das „Liebesgrund-Quartett“ mit Stefan Könneke spielte vergnügliche und lustige Weisen. Die Stimmung stieg, als der Zeremonienmeister eine Rede des Königs ankündigte. In dieser Rede würdigte er mit wohlgesetzten, warmherzigen Worten das vorzügliche Bier, ernannte die Braumanufaktur zur einer königlichen und übergab seiner Frau Gemahlin mit der Bitte die weitere Würdigung vorzunehmen. Die Königin rezitierte dazu das von eigener Hand verfasste Gedicht, worin sie die besonderen Verdienste der Brauer für das Innerstetal hervorhob und sie mahnte, in ihren Anstrengungen um das kulturelle Leben nicht nach zu lassen. Die Feier des Braufestes nahm ihren lustigen Lauf, wurde immer fröhlicher und noch in fernen Tagen wird der Eine oder Andere sich gerne an diese schönen Stunden beim Braufest erinnern…….

 

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